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Ausgezeichnete Ideen

14.12.2017

Das Konzept für die Siedlung Neuenkamp wurde jetzt für „Generationengerechtes Wohnen im Quartier“ zertifiziert.

Foto: NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach überreicht das Zertifikat bei einem Festakt in der NRW-Bank in Düsseldorf an Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Einen zweistelligen Millionenbetrag will die Gebag bis Ende 2022 in ihre Häuser in Neuenkamp investieren. Dabei geht es um eine umfassende Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in dem Quartier. Dahinter steckt ein im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnetes Konzept. So sah es jedenfalls eine hochkarätig besetzte Jury, die die Gebag jetzt für „Generationengerechtes Wohnen im Quartier“ zertifizierte.

Hinter dem Zertifikat steht ein Pilotprojekt, an dem das NRW-Bauministerium, die NRW-Bank, der Verband der Wohnungswirtschaft, die Bertelsmann-Stiftung und der Verein Familiengerechte Kommune beteiligen sind. Die Experten des Vereins Familiengerechte Kommune begleiten das Gebag-Projekt bereits seit 2015. Lob bekamen die Gebag und acht weitere Wohnungsbaugesellschaften anlässlich der Auszeichnung in Düsseldorf auch von NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, die unter anderem für Kommunales Wohnen zuständig ist: „Wohnen schafft Heimat. Damit das gelingt, müssen generationengerechte Quartiere unterschiedliche Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigen. Mit der Zertifizierung unterstützen wir richtungsweisende Konzepte für bezahlbare Wohnungen und Quartiere, in denen alle Generationen eine Heimat finden können“, erklärte die Ministerin. 

Ein Quartier mit Potenzial
Genau darum geht es auch Dennis Ifkovitz. Der Abteilungsleiter Sozial- und Quartiersmanagement bei der Gebag weiß, dass sich die Investition gerade in Neuenkamp lohnen wird. „Es ist ein gut gelegenes und gut angebundenes Quartier mit viel Potenzial, vielen sozialen Angeboten und einem guten Zusammenhalt unter den Bewohnern, versichert Ifkovitz.

Damit das so bleibt – und sogar noch weit besser wird, rücken in den Gebag-Häusern an Java-, Lilien- und Mevissenstraße in den kommenden fünf Jahren zahlreiche Handwerker an. Sie kümmern sich um eine umfassende energetische Sanierung der Außenfassaden, tauschen Fenster und Türen aus, bauen Balkons an, gestalten Treppenhäuser neu und sorgen dafür, dass Häuser und Außenanlagen barrierearm werden, damit Senioren dort auch noch wohnen können, wenn ihnen das Treppensteigen schwerfällt.

42 mal barrierearm
Während heute keine der 229 Wohnungen auch nur ansatzweise seniorengerecht ist, werden am Ende 42 Wohnungen barrierearm sein. Unterstellplätze für Fahrräder oder Rollatoren sind ebenso in der Planung wie ein neues Beleuchtungskonzept für die gesamte Wohnanlage oder auch feste Picknickplätze.

Das umfangreiche Projekt ist übrigens nicht am „grünen Tisch“ entstanden. Im Vorfeld haben die Gebag und ihre Partner die Mieter eingehend nach ihren Wünschen befragt. Die Ergebnisse der Mieterbefragung sind in wesentlichen Teilen in das Konzept eingeflossen.

Schauen Sie sich dazu auch den Studio 47 Beitrag aus der Reihe "Endlich zuhause" an.

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