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Gebag-Projekt wird Klimaschutzsiedlung

10.04.2018

In Duisburg-Walsum auf dem Gelände der ehemaligen Fridtjof-Nansen-Realschule an der Goerdelerstraße plant die Gebag den Neubau einer Siedlung mit knapp 100 Wohnungen. Jetzt wurde das Projekt mit dem Siegel "Klimaschutzsiedlung NRW" ausgezeichnet.

Die Energieagentur.NRW hat das Duisburger Projekt jetzt in das Programm „Klimaschutzsiedlung NRW“ aufgenommen. Als Bestandteil der nordrhein-westfälischen Energie- und Klimaschutzstrategie sollen mit dem Programm „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ die wärmebedingten CO2-Emissionen weiter konsequent reduziert werden.

Mit den Planungen an der Goerdelerstraße hat die Gebag die Anforderungen des Landes erfüllt und das Label „Klimaschutzsiedlung“ erhalten. Hierfür müssen die CO2-Emissionen etwa 50 – 60 Prozent unter den Werten liegen, die Gebäude nach der Energieeinsparverordnung aus dem Jahr 2009 (EnEV 2009) erfüllen.

Auch wenn es bei den Klimaschutzsiedlungen schwerpunktmäßig um die Vermeidung von CO2-Emissionen geht, sollen sie sich darüber hinaus durch besondere städtebauliche und soziale Qualitäten auszeichnen. So legen es die Richtlinien für die Siedlungen fest. Ziel ist es, umweltverträgliches Bauen als einen wichtigen Bestandteil einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung zu fördern. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Projekt die Voraussetzungen des Programms erfüllen konnten“, freut sich Gebag-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer.

In der von HGMB Architekten aus Düsseldorf entworfenen Siedlung will die Gebag in den kommenden Jahren etwa 100 Wohnungen in insgesamt sechs Gebäuden bauen. 

Nach aktuellem Planungsstand sollen die Häuser im Dreiliter-Standard mit Lüftungsanlagen errichtet werden. Momentan prüft die Gebag außerdem die Möglichkeiten zur Nutzung von Solarenergie. Als Option könnte die Siedlung weitestgehend autofrei gestaltet werden. Für Fahrräder, E-Scooter und Kinderwagen würden dann unterschiedliche Abstellmöglichkeiten geschaffen.

Das Projekt befindet sich derzeit noch im Planungsstadium. Die Abbrucharbeiten für das Schulgebäude haben kürzlich begonnen. Da noch eine Reihe von Anträgen und Genehmigungen vorgenommen werden müssen, ist mit einem Baubeginn nicht vor 2019 zu rechnen.

zur Seite der Energieagentur.NRW

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