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Juten Tach, Alexander Velatow!

Der SAP-Berater über wichtigen Wandel, die l(i)ebenswerte Stadt Duisburg und was er am Set von "Babylon Berlin" zu suchen hatte

Von Köln über Wuppertal nach Duisburg – Alexander Velatow hat schon in einigen Städten in NRW gewohnt. Seit sieben Jahren nennt er nun Duisburg sein Zuhause: „Und wir bereuen diesen Schritt keinesfalls! Natürlich hat Duisburg viele Probleme, das muss man ja nicht schönreden“, bestätigt der 37-Jährige. „Aber die gibt es in Köln oder Düsseldorf doch auch. Diese Städte sind nur besser dazu in der Lage, davon abzulenken“, gibt er mit einem Schmunzeln zu. Alexander Velatow ist Fan von seiner neuen Heimat: „Natürlich hat Duisburg ein gewisses Image, einen gewissen Ruf – aber nach fast sieben Jahren muss ich ganz klar sagen, dass da auch viele Vorurteile mitschwingen und vieles nicht ganz gerechtfertigt ist. Ich glaube ja, wer Duisburg eine Chance gibt und uns mal besucht, der wird positiv überrascht sein. Denn Duisburg ist viel besser als sein Ruf!“

Wie es ihn nach Duisburg verschlagen hat? Das ist eine längere Geschichte. Geboren in Russland, zog Alexander Velatow mit sechzehn Jahren nach Deutschland, genauer nach Köln. „Ich sprach fast kein Wort Deutsch, habe alles erst in der Schule gelernt. Das war schon eine große Herausforderung, keine Frage.“ Doch er biss die Zähne zusammen und arbeitete hart an seinen Sprachkenntnissen: „Ich habe in meinen ersten Sommerferien alles gelesen und im Fernsehen angeschaut, was ich in die Finger bekam – immer mit dem Wörterbuch daneben“, berichtet Alexander Velatow. „Ich folge da einem Sprichwort: ‚Harte Arbeit schlägt Talent.‘ Wenn man etwas erreichen möchte, dann muss man sich hinsetzen und dafür arbeiten. Klagen bringt einen nicht weiter. Am Ende ist es immer eine Frage von Willen und Lust, ob man solche Herausforderungen meistern kann.“

Und er hat sie gemeistert, keine Frage: Nach dem Abitur schloss sich ein Ingenieurwissenschaftsstudium an – „das lag mir dann aber leider doch nicht so sehr“, also sattelte Alexander Velatow um und studierte Ökonomie in Wuppertal. Nach dem Bachelor stelle sich die Frage: Master oder nicht? „Ich wollte jedoch lieber praktisch arbeiten, ein Masterstudium wäre mir doch zu wissenschaftlich gewesen.“ Und so kam Alexander Velatow im Oktober 2015 schließlich zur GEBAG und arbeitete zunächst in der Buchhaltung in den Bereichen Rechnungswesen und Controlling.

Mit den Jahren kamen bei der GEBAG dann mehr und mehr die Themen der Digitalisierung auf. „Das führte dann dazu, dass nach einem Inhouse-SAP-Berater gesucht wurde“, berichtet Alexander Velatow, der heute in Neudorf-Süd wohnt. SAP ist eine Software für die Planung von Ressourcen eines Unternehmens, die es ermöglicht, sehr große Datenmengen zeitgleich zu bearbeiten und auszuwerten. „Ich hatte bereits eine entsprechende Zusatzqualifikation als SAP-Berater in der Tasche, außerdem hat mich die neue Herausforderung gereizt. In dieser neuen Position konnte ich den digitalen Wandel von vornherein mitgestalten – ein spannendes Themenfeld!“ Und seither ist Alexander Velatow in dieser neuen Position tätig. Dabei beschäftigt er sich beispielsweise mit operativen Themen, mit User-Support und -Schulungen, aber auch mit neuen Bestandteilen des Systems oder klassischer Projektarbeit und der Einführung von neuen digitalen Vorgängen und Strukturen bei der GEBAG.

Das klingt alles ziemlich technisch – braucht man da nicht auch einen Ausgleich? „Aber klar“, lacht Alexander Velatow. „Natürlich spielt meine Familie eine große Rolle, ich verbringe viel meiner freien Zeit mit meiner Tochter – und das natürlich sehr gern.“ Und ein sportlicher Ausgleich, weg von allen Zahlen und Daten? „Ich habe 18 Jahre lang begeistert American Football gespielt“, berichtet der 37-Jährige. „Allerdings ist bei einer solch körperlichen Sportart irgendwann das Alter der limitierende Faktor – mit Mitte 30 war dann doch mal Schluss, die Verletzungsgefahr wird irgendwann zu groß. Ein begeisterter Fan bin ich aber immer noch – und wer weiß, vielleicht überrascht mich zu meinem nächsten runden Geburtstag ja auch jemand mit Karten für das Finale des Superbowl – und ich darf mir dieses Mega-Event dann live und nicht nur im Fernsehen anschauen“, sagt er augenzwinkernd.

Apropos Fernsehen: Alexander Velatow dürfte dem ein oder anderen Leser vielleicht schon einmal abends im heimischen Wohnzimmer begegnet sein – allerdings, ohne es zu wissen. Denn seit dem Studium frönt Alexander Velatow noch einem ganz anderen „Hobby“: Er steht regelmäßig als Komparse vor der Kamera! „Angefangen hat alles mit einer ‚Sitzrolle‘ im Publikum einer Gerichtsshow. Ich war völlig überrascht, dass man wirklich Geld mit Sitzen verdienen kann!“ Nach und nach kamen dann noch andere Komparsen- und kleinere Sprechrollen dazu, beispielsweise im Tatort. „Mein Bein ist aber beispielsweise auch bei Babylon Berlin zu sehen…“ – na, dann schauen wir beim nächsten Serienabend doch einmal ganz genau hin!

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