MENÜ
  • 6 Seen Wedau

    Stadtentwicklung auf 90 Hektar Bahnfläche

6 Seen Wedau

„Glück auf Zukunft“ im Ruhrgebiet! Auf insgesamt 90 Hektar brachliegender Bahnfläche entsteht im Duisburger Süden mit „6 Seen Wedau“ eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Nordrhein-Westfalen. Auf dem südlichen Areal soll auf 60 Hektar ein regional bedeutsames Wohngebiet mit rund 3000 Wohneinheiten entstehen. Eine hohe Lebensqualität, verbunden mit infrastrukturellen Angeboten, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten in direkter Wasserlage, prägt den neu entstehenden Stadtteil, welcher ein breites Spektrum von qualitätvollen Wohnformen und -typen im Eigentums- und Mietsegment bieten wird.

Nähere Informationen finden Sie auch auf folgender Projektseite: https://www.6-seen-wedau.de/home/

Historisches und Lage

Ende des 19. Jahrhunderts wurde in der „Huckinger Mark“ der Rangierbahnhof Wedau errichtet. Der entlang der Rheinschiene und im Ruhrgebiet rapide zunehmende Güter- und Bahnverkehr führte zu einer vermehrten Überlastung der Hauptbahnhöfe.

Als Reaktion hierauf wurde in den 1920er-Jahren der Rangierbahnhof Wedau zu einem der größten Verschiebebahnhöfe ausgebaut. Um die Baumaßnahmen schnell und kostengünstig umsetzen zu können, wurden große Kies- und Sandmengen aus der direkten Umgebung abge­baggert – so entstanden im Laufe der Zeit die für den Stadtteil namens­gebenden „6 Seen“, die zum Teil ineinandergreifen, zum Teil nur durch schmale Landzungen voneinander getrennt sind (Masuren-, Wambach-, Böllert-, Wildförster-, Wolfs- und Haubachsee). Im Jahr 2004 wurden Rangierbahnhof und das angeschlossene Ausbesserungswerk schließlich stillgelegt, seither liegt das 90 Hektar große Areal brach. Die prägendsten Bauten auf dem Gelände – wie beispielsweise die Werksfeuerwehr mit dem historischen Uhrenturm und der Ziegelwasser­turm – stehen unter Denkmalschutz und werden auch im Rahmen der neuen Planungen für „6 Seen Wedau“ erhalten bleiben und in die moderne Architektursprache behutsam eingebettet.

In Wedau wird ein neuer Stadtteil entstehen, der nicht nur Wohnen umfassen, sondern auch das Versorgungsdefizit im Süden Duisburgs austarieren soll. Es entstehen neben einem großen Nahversorgungszentrum südlich der Wedauer Brücke eine neue Grundschule und zwei Kindertagesstätten, zudem ist die Reaktivierung der Bahnverbindung zwischen dem Duisburger Süden über Ratingen nach Düsseldorf geplant. Das Areal des ehemaligen Ausbesserungswerks und Rangierbahnhofs Wedau liegt südöstlich der Duisburger Innenstadt zwischen den Ortsteilen Wedau und Bissingheim bzw. zwischen der Autobahn A3, dem Sportpark Wedau und der Sechs-Seen-Platte. Die Fläche unterteilt sich in eine circa 30 Hektar große Nord- und eine circa 60 Hektar große Südfläche.

Projektträger, Zeitplan und Vergabe

Projektträger sind die DB Immobilien, Region West mit Sitz in Köln, und die Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW (BEG) aus Essen. Sie wurden 2015 vom Grundstückseigentümer, der DB Station & Service AG, beauftragt, die Entwicklung der Flächen auf den Weg zu bringen.

Neben der Stadt Duisburg tritt die Duisburger Baugesellschaft GEBAG als Erschließungsträgerin und Bauherrin für den Landschaftsbau auf dem Gelände im Duisburger Süden auf. 

Im März 2015 wurde von den Projektträgern die Konsensvereinbarung zur Entwicklung der Flächen unterzeichnet. Im Juni 2016 folgte der Beschluss des Rates der Stadt Duisburg zur städtebaulichen Rahmenplanung als Grundlage der Bauleitplanung. Die Vorbereitungen für die Erlangung des Baurechts für das Projekt „6 Seen Wedau“ sind in vollem Gange. Der aktuelle Planungsstand sieht vor, dass das Baurecht im Sommer 2019 vorliegt. Investoren können ab sofort Interesse bekunden, geplant ist eine Veräußerung der Fläche über einen Zeitraum von 10 Jahren – aufgeteilt in aufeinander folgende Baufelder, die voraussichtlich von Nord nach Süd freigegeben werden. 

Die Investorenauswahl findet in einem offenen Verfahren statt und richtet sich an Investoren, Projektentwickler, gewerbliche und private Bauherren jeweils in Zusammenarbeit mit Architekten und Stadtplanern. Investoren, die sich für den Erwerb eines Baufeldes interessieren, werden in einer Interessentenliste geführt. Sie können formlos – am besten über die Projektweb­site – um Aufnahme bitten, die auch über alle startenden, laufenden oder abgeschlossenen Verfahren informiert. Bei Ausschreibung eines Baufeldes werden die Investoren der Interessentenliste per E-Mail informiert.
 

Rahmenplan

Der Rahmenplan für die südliche Fläche der „6 Seen Wedau“ sieht fünf Wohnquartiere mit unterschiedlichen gestalterischen Schwerpunkten vor, die sich an eine breit aufgefächerte Zielgruppe richten. Entlang der gesamten Ostseite der Projektfläche sorgt ein rund 15 Meter hoher Lärmschutzwall für den Schutz der Wohnbebauung vor Lärmimmissionen der Güterverkehrsstrecke. 
Perspektivische Zeitplanung
(Stand Januar 2018, Änderungen vorbehalten):

Sommer 2018: geplanter Baubeginn des Lärmschutzwalls und Beginn der Versetzung der Kleingärten
Juli 2018: Offenlagebeschluss
Anfang 2019: Satzungsbeschluss / B-Plan
1. Halbjahr 2019: Erlangung des Baurechts

Quartier am Wasserturm

Das „Quartier am Wasserturm“ sichert die infrastrukturelle Versorgung des neuen Stadtteils: Neben Einzelhandel im Nahversorgungszentrum werden hier auch eine Schule und eine Kindertagesstätte angesiedelt. Durch Erhaltung der denkmalgeschützten Elemente des ehemaligen Rangierbahnhofs wie Stellwerk und Ziegelwasserturm verbindet das als Sonder- und Mischgebiet ausgewiesene Baugebiet auf eine attraktive Weise die Geschichte des Standorts mit der zukunftsweisenden Funktion, die „6 Seen Wedau“ in der Stadtentwicklung Duisburgs übernehmen soll. 

Neue Gartenstadt

Die „Neue Gartenstadt“ nimmt die bereits bestehende Bebauung in Wedau in ihrer Architektursprache auf und wird größtenteils Geschosswohnungsbau im Gartenstadtcharakter vorweisen.

Seequartier

Durch seine direkte Lage am See weiß das „Seequartier“ als urbaner Stadtraum mit hoher Lebensqualität zu überzeugen. Der Anschluss an den Masurensee auf der Westseite des Quartiers erfolgt über die neue ­Promenade. Weiterhin ist die Einrichtung einer weiteren Kinder­tagesstätte geplant.

Uferpark

Die Planung des „Uferparks“ zeigt größtenteils eine aufgelockerte Bebauung mit direkter Anbindung an die gleichnamige Grünanlage und Zugang zur Wasserkante.

Quartier Am Uferpark

Das sich südlich an den Uferpark anschließende „Quartier am Uferpark“ bildet den südlichen Abschlusspunkt der Wohnbebauung der „6 Seen Wedau“. Hier sind Ein- und Mehrfamilienhäuser in aufgelockerter Struktur geplant.