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  • Am alten Angerbach

    Wohnen im Duisburger Süden

Am Alten Angerbach

Wohnträume Wirklichkeit werden lassen - mit dem Bau hochwertiger Einfamilienhäuser im Duisburger Süden. Dazu soll ein bisher landwirtschaftlich genutztes, circa 170.000 Quadratmeter großes Areal mit anspruchsvollem Einfamilienhausbau und untergeordnetem Mehrfamilienhausbau entwickelt werden. Das Grundstück liegt neben der Grünvernetzung am Alten Angerbach und in der Nähe von attraktiven Sport-, Freizeit- und Infrastrukturangeboten. Hier wird zukünftig individuelle Bebauung auf attraktiven Grundstücken entstehen.

Das Grundstück liegt neben der Grünvernetzung am Alten Angerbach und in der Nähe von attraktiven Sport-, Freizeit- und Infrastrukturangeboten. Hier wird zukünftig individuelle Bebauung auf attraktiven Grundstücken entstehen.

Daten und Fakten

Eigentümer: Stadt Duisburg
Flächengröße: 170.000 m²
Zielplanung: Wohnen, Einfamilienhausbau mit untergeordnetem Mehrfamilienhausbau, Kindertagesstätte
Flächenentwicklung: GEBAG mbH

Hier finden Sie den Bebauungsplanentwurf: Link öffnen
Im folgenden Link finden Sie unter Punkt 12 alle weiteren Unterlagen der Offenlage: Link öffnen

Lage

Der Standort befindet sich im begehrten und durch Wohnbebauung geprägten Stadtteil Huckingen an der Stadtgrenze zu Düsseldorf. Naherholung, Nahversorgung und Infrastruktureinrichtungen wie Schulen und Kindergärten sind in direkter Nähe vorhanden. Die Anbindungen an den ÖPNV und das überregionale Autobahnnetz sind perfekt.

Vergabeverfahren an Investoren

Nachdem im Februar interessierte Investoren zur Einreichung von Konzepten aufgerufen worden waren, fand am 14. Mai nun die Jurysitzung zur Konzeptvergabe statt. Durch das Verfahren der Konzeptvergabe sollen die übergeordneten städtebaulichen, architektonischen und auch ökologischen Ziele gesichert werden. 14 Investoren / -gruppen haben für die Vergabe der ausgewählten 5 Baufelder mit insgesamt 110 Doppel- sowie 23 freistehenden Einfamilienhäuser ihre Konzepte eingereicht.

Die Jury kürte aus den Einreichungen insgesamt drei Gewinner. Nachfolgend werden die sechs Konzepte der finalen Teilnehmerrunde veröffentlicht. Die Sieger des Wettbewerbs wurden entsprechend mit Kontaktdaten der Ansprechpartner versehen.

Klicken Sie hier, um die nebenstehende Übersicht der Baufelder als PDF-Datei herunterzuladen.

Dornieden Generalbau GmbH (Baufeld 1)

Wichtige städtebauliche Akzente werden durch die jeweils am Ende der Baufelder angeordneten freistehenden Einfamilienhäuser gesetzt. Durch ihre Materialität und die Gliederung der Baukörper mit Hochpunkten bilden diese Gebäude eine Art Rahmen für die dazwischenliegenden Doppelhäuser und tragen damit der städtebaulichen Relevanz ihres Standortes Rechnung.

Der Investor hat in einer Art „Baukastensystem“ ein Konzept entwickelt, das sowohl in der architektonischen Anmutung als auch in den verschiedenen Nutzungsvarianten eine breite Vielfalt ermöglicht, gleichzeitig aber über ein klares Ordnungssystem jede Art von Beliebigkeit vermeidet. Es entsteht das Gesamtbild individueller Häuser mit eigener Adressbildung.

Das Grundrisskonzept ist geprägt von vielfältig nutzbaren Räumen und offenen Übergängen zwischen den Nutzungsbereichen. Die Flexibilität steht im Vordergrund, um unterschiedliche Lebensstile und Ansprüche der zukünftigen Nutzer vielseitig abdecken zu können. So entstehen vier verschiedene Grundrisse mit vier verschiedenen Fassadentypen. Im Rahmen der vielfältigen Grundrisskonzepte stehen unterschiedliche Dinge im Mittelpunkt: so beschäftigt sich der Grundriss „Business“ mit dem Thema Home-Office und bei der Variante „Wellness“ ist das neue zu Hause ein Ort der Entspannung.

Konzept (PDF)

Ansprechpartner:
Frau Evelina Dolik
Telefon: 0221 6903640
E-Mail: dolik@dornieden.com

Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, area & clavis Wohnungsbau GmbH und Blankbau SCS GmbH & Co. KG (Baufelder 2 / 3 / 4)

Durch das Angebot verschiedener Architekturen bietet diese Investorengruppe den künftigen Bewohnern eine Art „Baukastensystem“, welches ein großes Maß an Vielfalt ermöglicht, dieses allerdings nicht zu Lasten der einheitlichen Gestaltung des Plangebiets.

Durch die Ausformulierung einer einheitlichen Architektursprache bei verschiedenen Gebäudegrößen und Raumanforderungen stehen die Bedürfnisse aus Familiengrößen und Lebensphasen im Mittelpunkt. Eine Vielzahl an Grundrissen, die auch flexibel zu gestalten sind, ermöglicht eine zukunftsorientierte Nutzung. Trotz zunächst einheitlicher Gestaltungsgrundlagen und Grundelementen erhalten die zukünftigen Bewohner somit die Möglichkeit zur Individualisierung ihres Eigenheims.

Das Konzept setzt bei Zukunftsthemen neue Maßstäbe und könnte als Vorzeigeprojekt in Duisburg gelten. Ziel einer intelligenten Vernetzung der Bewohner untereinander – und in Verbindung mit verschiedenen Serviceanbietern - ist die Erhöhung der Wohnqualität. Die Investoren planen die Bereitstellung einer Internett-Plattform exklusiv für das Quartier, die vor allem mobil als „Quartiers-App“ erlebbar ist. Diese „Quartiers-App“ bedient verschiedene Bereiche: von der digitalen Kommunikation über den Bereich der Automatisierung bis hin zu der Möglichkeit, verschiedene Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Konzept (PDF)

Ansprechpartner:
Kueppersliving Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG, office@kueppers-living.de
area & clavis Wohnungsbau GmbH, Herren Scharpenberg und Schnitzler, 02841 170741, info@area-gmbh.de
Blankbau SCS GmbH & Co. KG, Frau Mischketat, 0203 41415151, angerbachauen@blankbau.de

Jakob Durst GmbH & Cie. (Baufeld 5)

Das Konzept zeichnet sich durch ein „Spiel der Baukörper“ aus. Die Versprünge der Geschosse werden in ihrer Wahrnehmung durch die unterschiedlichen, aber dennoch aufeinander abgestimmten Materialien der Fassaden ergänzt. Außerdem erscheinen die Baukörper aufgrund der Versprünge nicht sehr massiv – was die herausragende Lage in dem Plangebiet unterstützt.

Durch das Angebot zwei verschiedener Haustypen, die durch das Merkmal der Vielseitigkeit unterstützt werden, ergibt sich der gewünschte Effekt der „Vielfalt in der Einheit“. Die Vielfalt lässt das Quartier lebhaft erscheinen, allerdings nicht zu Lasten einer einheitlichen städtebaulichen Anmutung. Durch vielseitige Grundrissvarianten und variable Zimmeranzahlen werden verschiedene Kundenbedürfnisse befriedigt und den zukünftigen Bewohnern unterschiedliche Wohnkonzepte angeboten. Durch die offene Gestaltung des Erdgeschosses wird hier eine Durchlüftung der Räumlichkeiten erzielt.

Es wurde außerdem ein erhöhter Fokus auf die Gestaltung des Freiraums gelegt. So gelingt dem Konzept eine natürliche Einbettung der Vorgärten in die vorhandene Umgebung und den gegenüberliegenden Grünzug. Ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen wird durch die Wiederverwertung von Niederschlagswasser mittels Regenwasserspeicherung und -nutzung erzielt. Auch bei der Errichtung der Fassade sollen umweltfreundliche mineralische Materialien (wie z. B. Poroton) verwendet werden.

Konzept (PDF)

Ansprechpartner:
info@durstbau.com

Weitere eingereichte Konzepte

Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH

Für eine zukunftsorientierte Stadtgestaltung und der Lösung von verschiedensten Herausforderungen wurde das Konzept mithilfe von innovativen Wegen entwickelt. Zentrale Themen, die im Rahmen des Konzepts berücksichtigt wurden, sind umweltfreundliche Mobilität, Smart Homes, Sicherheit, stärkere soziale Vernetzung im Wohnquartier und neue Wohnkonzepte.

Neue Wohnkonzepte - um auf geänderte Bedürfnisse der Bewohner flexibel reagieren zu können, wurde das Angebot eines Mehrgenerationenhauses geplant. Das Wohnkonzept bietet ein großzügiges Raumangebot mit einer Vielzahl von variablen Grundrissgestaltungsmöglichkeiten, die sowohl im Erdgeschoss als auch in den beiden Obergeschossen individuell umgesetzt werden können. Nicht tragende Wände können nach den Bedürfnissen und den unterschiedlichen Lebenssituationen flexibel angepasst werden, somit sind verschiedene Nutzungsmöglichkeiten realisierbar.

Bei der Auswahl der Materialien wurde auf ein harmonisches Zusammenspiel und eine insgesamt moderne, freundlich helle und doch warme Farbgestaltung geachtet. Die Materialien der in der Umgebung vorhandenen Bebauung wurden hierzu aufgegriffen und in eine moderne ansprechende Architektursprache umgesetzt. So findet sich in den Fassaden ein abwechslungsreiches Zusammenspiel aus Putz- und Klinkerflächen.

Bei der Entwicklung der Wohnbebauung ist der wichtigste Leitgedanke die Verzahnung der erlebbaren Freiräume und dabei die gestalteten Übergänge von privaten Grünflächen zu den öffentlichen Erschließungsflächen und hier insbesondere im Bereich der Quartiersplätze. Die Vorgartenzonen sollen durch eine einladende und artenreiche Bepflanzung zu dieser Verzahnung mit den öffentlichen Freiraumflächen beitragen. Die Zuwegungen wurden im Konzept mit wasserdurchlässigem Ökopflaster gestaltet und die Mülleinhausungen eingegrünt.

Konzept (PDF)

WILMA Wohnen West Projekte GmbH

Die Grundrisse der Gebäude sind im Gegensatz zu herkömmlichen Reihen- und Doppelhausgrundrissen auf eine möglichst flexible Nutzung ausgelegt und überzeugen mit der Durchlichtung im Erdgeschoss. Die Verwendung von unterschiedlichen, aufeinander abgestimmten Materialien bietet eine große Varianz, die das Motto „Vielfalt in der Einheit“ wiederspiegelt. Das Konzept weist eine große Variabilität in der Ausführung der Fassade auf. Über verschiedene Fassadengliederungen (Vor- und Rücksprünge), Materialien und die Farbwahl wird die städtebauliche Zielsetzung angemessen abgewickelt.

Geplant werden verschiedene Haustypen, die unter anderem ein Mehrgenerationenwohnen ermöglichen und den künftigen Bewohnern ein breites Portfolio zur Auswahl stellen. Die Vorgarten- und Gartengestaltung erfolgt insgesamt sehr naturnah. Ferner werden die Zufahrten und Zuwegungen mit einem wasserdurchlässigen Pflaster hergestellt und Muldensysteme als Grundstücksgrenzen eingebracht. Dadurch soll unter anderem das nachbarschaftliche Zusammenleben gefördert werden.

Bei der Gesamtkonzeption des Projektes wird großen Wert auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gelegt. So wurde zur Energiegewinnung der Einbau einer Luftwärmepumpe vorgesehen. Der Einbau einer Zisterne zur Gartenbewässerung rundet die nachhaltige Betrachtung des Baugebietes ab.

Konzept (PDF)

Bonava Deutschland GmbH

Das Kriterium “Vielfalt in der Einheit“ ist ein klares Statement gegen Uniformität, Austauschbarkeit und gleichzeitig chaotischer Individualität. Die übergeordneten Gestaltungsideen für die Gebäude und Außenanlagen geben dem Entwicklungsgebiet eine Wiedererkennbarkeit und eine Adresse.

Die Architektur der verschiedenen Bauteile ändert sich in den einzelnen Baufeldern. Über verschiedene Fassadengliederungen, Materialien und Eingangssituationen wird die Vielfalt der städtebaulichen Anlage konsequent weiterentwickelt. Zwischen den geplanten Doppel- und freistehenden Einfamilienhäusern wird ein angemessener architektonischer Übergang geschaffen. Durch den Materialwechsel von Putz und Mauerwerk bietet der Investor eine schöne Vielfalt für das Plangebiet.

Die Haustypen gehen auf die individuellen Bedürfnisse und unterschiedlichen Lebenssituationen der Bewohner ein und halten ein großzügiges Raumangebot mit einer Vielzahl von variablen Grundrissgestaltungsmöglichkeiten bereit, die eine Durchlichtung von Nord nach Süd aufweisen. Auch überzeugt die Zuordnung verschiedener Haustypen zu exponierten Lagen („Eck-Häuser“).

Konzept (PDF)

Rendering Quelle: HGMB Architekten

Vergabe der „frei zu vergebenden Grundstücke“

Die Vergabe der ca. 100 unbebauten Grundstücke, die für eine Bebauung mit freistehenden Einfamilienhäusern vorgesehen sind, wird aktuell noch von der GEBAG erarbeitet. Auskünfte zu finalen Grundstücksgrößen, Kaufpreisen und den Vergabekriterien können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht übermitteln. Die gewünschten Informationen können wir allen in unserer Interessentenliste registrierten Kunden voraussichtlich zum Jahreswechsel zukommen lassen.

Sollten Ihre Daten noch nicht auf unserer Interessentenliste gespeichert sein, Sie sich aber für ein unbebautes Grundstück interessieren, dass Sie (zusammen mit einem Bauunternehmen) eigenständig bebauen können, dann melden Sie sich gerne unter der folgenden Mailadresse: AmAltenAngerbach@gebag.de