Unsere Städte ändern sich – das Ruhrgebiet ändert sich ganz massiv. Und Duisburg auch! Wenn wir von einer „Neuen Urbanität“ sprechen, dann geht es dabei vorrangig um die Veränderungsprozesse in unseren Städten und wie wir in Zukunft dort leben, arbeiten und unsere Freizeit verbringen möchten. Unsere Gesellschaft wird vielfältiger, die Ansprüche an das Leben in der Stadt ebenfalls – und all diese Ansprüche sollen in unseren urbanen Räumen der Zukunft erfüllt werden. Dieser umfassenden Aufgabe stellt sich auch die Stadt Duisburg – und die GEBAG übernimmt als kommunale Wohnungsbaugesellschaft bei der Transformation Duisburgs eine zentrale Rolle. Wir agieren dabei auf unterschiedlichen Ebenen:

Transformation durch Flächenentwicklung

Wir gestalten die urbane Transformation durch nachhaltige Brachflächenrevitalisierung. Die GEBAG entwickelt mit 6-Seen-Wedau, dem Technologie Quartier Wedau und den Duisburger Dünen auf über 120 Hektar Fläche drei zukunftsweisende Projekte, die das Gesicht von Duisburg nachhaltig verändern werden. Es geht um die Schaffung von urbanen Lebensräumen, die Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verbinden. Dabei spielen auch nachhaltige Energie- und Mobilitätskonzepte eine Rolle, so verfolgen wir beispielsweise im Technologie-Quartier Wedau-Nord ein ganzheitliches, quartiersbezogenes Energiekonzept, das unter anderem die produzierte Abwärme vor Ort zur Energiegewinnung nutzt. Und auch in unseren Bestandsquartieren unterstützen wir die Verkehrswende für eine nachhaltige Stadt von morgen, indem wir beispielsweise Bike- und Car-Sharing-Angebote an „Mobilitäts-Hubs“ ermöglichen.

Ein weiterer Aspekt, das bei Stadt- und Flächenentwicklungsprojekten heute mitgedacht werden muss, ist das Konzept der „Schwammstadt“: Dabei wird der Stadtraum als Schwamm betrachtet, der im Sinne der Klimaanpassung Regen- und Oberflächenwasser im Quartier speichert (und nicht durch Kanäle ableitet). Ein so geplantes Stadtquartier (wie es beispielsweise bei den Duisburger Dünen vorgesehen ist) kann viel resilienter beispielsweise auf Starkregenereignissen reagieren. Dies wird beispielsweise durch Versickerungsmulden im Quartier möglich, die das Wasser speichern. Hilfreich sind auch Dach- und Fassadenbegrünungen. Durch das im Quartier vorgehaltene Wasser kann gleichzeitig der Stadtraum „gekühlt“ werden, was mit Blick auf die zunehmenden Hitzeinseln in den Städten künftig wichtiger wird.

Transformation durch innovative und soziale Quartiersentwicklung – mit starken Akteuren!

Doch nicht nur die Revitalisierung von Brachflächen spielt bei einer zukunftsfähigen Entwicklung der „Stadt von morgen“ eine große Rolle. Es geht auch um die Entwicklung von neuen und bestehenden Quartieren – und da vor allem die Menschen, die die Quartiere beleben. Die GEBAG ist bereits seit vielen Jahren mit einem umfassenden Sozial- und Quartiersmanagement in ihren Beständen aktiv und prägt so die neue Urbanität auf einer menschlichen Ebene. Hier stehen Nachbarschaft und Zusammenhalt im Vordergrund, wir senden die Botschaft: Wir sind für unsere Mieterinnen und Mieter da! Das machen wir in unseren Beispiel-Quartieren wie dem Citywohnpark oder dem Biegerhof, wo viele Menschen auf relativ kleiner Fläche zusammenleben, mit vielen Partnern und Projekten, aber eben auch mit vielen kleinen und eher singulären Maßnahmen, die aber alle aufs „große Ganze“ einzahlen.

Veränderung kann dabei nur nachhaltig und mit einer starken Wirkung stattfinden, wenn zwei wichtige Faktoren aufeinandertreffen: der Mensch und das passende Quartier. Es braucht also nicht nur die Köpfe hinter den Ideen, sondern auch ganz konkrete Projekte und Quartiere, die – im wahrsten Sinne – den Raum dafür bieten. Sinnbildlich für diese gelungene Wechselwirkung stehen zwei innovative Projekte mit Strahlkraft: Urban Zero Ruhrort und Urbane Zukunft Ruhr in Duisburg-Hochfeld. Bei beiden Projekten ist die GEBAG umfänglich an der Durchführung beteiligt, beide Projekte bieten dabei den nötigen Innovationsraum, um Dinge auszuprobieren und auf ihre Zukunftsfähigkeit zu testen.

Transformation durch Nachhaltigkeit 

Die GEBAG als kommunales Wohnungsunternehmen hat von Natur aus einen sozialen Anspruch an ihre Arbeit, geht es doch um eine breite Wohnraumversorgung für alle Duisburgerinnen und Duisburger. Doch natürlich spielen auch ökonomische und ökologische Aspekte eine wichtige Rolle für unser Handeln – dies gilt gleichermaßen auch für unsere Projekte der Flächen- und Quartiersentwicklung der GEBAG. Ökonomie, Ökologie und Soziales – diese drei Dimensionen finden sich auch in unserem Nachhaltigkeitsmanagement wieder, das wir 2023 umfänglich neu aufgestellt haben.

Wir haben Großes vor!

Darum engagieren wir uns unter anderem in zwei innovativen Projekten mit Strahlkraft:

Urban Zero Ruhrort

Bis 2029 soll Ruhrort zum ersten umweltneutralen Quartier der Welt werden.

Der Begriff Umweltneutralität geht über die bekannte Klimaneutralität hinaus und umfasst neben dem Klimaschutz auch Themen wie die Sicherung der Biodiversität und den Schutz der Böden und Gewässer. Ziel ist es, dass menschliches Wirken in Ruhrort ab 2029 die Umwelt nicht mehr negativ beeinträchtigt.

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Urbane Zukunft Ruhr

Hochfeld wird zum Innovationsraum: Der Initiativkreis Ruhr hat sich im November 2021 entschlossen, sich mit seinem neuen Leitprojekt mit dem Titel „Urbane Zukunft Ruhr“ auf Duisburg-Hochfeld zu konzentrieren. Der Stadtteil soll zum Reallabor für die urbane Entwicklung im Ruhrgebiet werden. Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern. Dafür möchte der Initiativkreis Ruhr gemeinsam mit der Stadt Duisburg, vertreten durch die GEBAG, die Herausforderungen des Quartiers angehen und in den Aktionsfeldern „Bildung & Soziales“, „Wohnen & Öffentlicher Raum“ und „Mobilität“ aktiv werden.

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