Solidarität mit der Ukraine

Viele helfende Hände für ein gemeinsames Ziel

In der Ukraine tobt seit über zwei Monaten ein Krieg - nur 1.900 Kilometer von Duisburg entfernt. Uns allen gehen die Ereignisse sehr nah. Es stand fest, dass schnelle Hilfe gefordert war.

Die GEBAG richtete innerhalb von wenigen Wochen insgesamt 90 Wohnungen her, die über die Stadt Duisburg für ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung gestellt und bereits übergeben werden konnten. Weitere 46 Wohnungen folgen noch. Die Wohnungen wurden begutachtet, kleinere Reparaturen in Auftrag gegeben und die Maler waren fleißig, so dass den ersten Einzügen, häufig von Müttern mit ihren Kindern oder älteren Menschen, nichts mehr im Wege stand.

Aber auch das Team der GEBAG wollte etwas tun

Und so startete eine GEBAG-interne Spendenaktion: Gesammelt wurden sowohl Geld- als auch Sachspenden, um den Menschen, die in eine GEBAG-Wohnung einziehen würden, schnellstmöglich helfen zu können. Es ging dabei vor allem um alltägliche Dinge, die in einem Haushalt mit Kindern dringend gebraucht werden.

Die Hilfsbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen war beeindruckend: Schon in den ersten Tagen der Aktion kamen große Mengen an Hilfsgütern zusammen, die ganze Büros füllten – Kleidung für Groß und Klein sowie Handtücher und Bettwäsche. Viele fleißige Hände sortierten die Waren nach Größe und Geschlecht, damit alles in Kartons geordnet auf den Transporter aufgeladen werden konnte.

Über 2.900 Euro wurden gesammelt

Die Summe der Geldspenden des Teams übertraf jegliche Erwartungen: Mit über 2.900 Euro konnten weitere grundlegende Dinge wie Hygieneartikel oder Baby- und Tiernahrung gekauft werden. Auch die Kinder wurden nicht vergessen: Puzzles, Kreide und Springseile fanden ebenfalls den Weg an Bord des „GEBAG Spenden-Transporters“. Dieser fuhr und fährt nun regelmäßig seine Touren zu den Häusern mit Wohnungen, in denen die geflüchteten Menschen wohnen. Das Organisationsteam der GEBAG berichtet von sehr beeindruckten Menschen, die diese Hilfsbereitschaft kaum fassen können.

Doch die Hilfe ging noch weiter: Seit Mitte März verstärkt Lisa Lehmann aus dem Team der Kundenbetreuung die „Taskforce Wohnraumangebot“ der Stadt Duisburg. „Gemeinsam mit einem Team aus Feuerwehr und dem Amt für Soziales und Wohnen kümmere ich mich um die ordentliche Übergabe der bereits vorgeprüften Wohnungen an die geflüchteten Menschen“, berichtet die gelernte Immobilienkauffrau.

Hunderte Wohnungen wurden der Stadt sowohl von Wohnungsgesellschaften als auch von privaten Vermietern angeboten. Bei der Kontrolle und Prüfung geht die Taskforce nach einem genauen System vor: Als „gut“ bewertete Wohnungen sind teilweise bereits möbliert und können sofort bezogen oder werden von der GfB Duisburg (Gemeinnützige Gesellschaft für Beschäftigungsförderung) mit einer Grundausstattung von Möbeln und Hausrat eingerichtet. „Bei anderen Wohnungen bedarf es noch kleinerer Veränderungen oder Renovierungen“, so Lisa Lehmann. „Aber auch diese Wohnungen sind dann schnell einzugsbereit.“

Durch den unermüdlichen Einsatz der Taskforce konnten bereits Anfang April über 300 Personen aus Sammelunterkünften in Wohnungen umziehen, um so wieder ein etwas „normaleres“ Leben führen zu können. Am Tag des Umzugs werden die Menschen aus den verschiedenen Einrichtungen zu der jeweiligen Wohnung gebracht und mit Hilfe von Dolmetschern und Lisa Lehmann in die Wohnungen eingewiesen: „Man merkt deutlich, dass die Menschen unendlich dankbar sind, endlich irgendwo ‚ankommen‘ zu können. Anschließend können sich die neuen Mieter in Ruhe einrichten und haben ein Stück Lebensqualität zurückgewonnen.“

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