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Container verladen auf virtuelle Art

duisport schult sein Personal am modernsten Kransimulator Europas. Henriette Oesterwind war an der Entwicklung maßgeblich beteiligt.

Christian Rother schaut durch eine Fensterscheibe über das Hafengelände im Duisburger Süden. Auf einmal verdunkelt sich der Duisburger Himmel. Ein Sturm zieht auf. Die Kabine schwankt hin und her. Doch Rother bleibt cool. Trotz der Turbulenzen setzt er den Container sicher auf einem Schiffsdeck ab. Kurz darauf klart der Himmel wieder auf.

Das Unwetter kam allerdings auf Knopfdruck. Die Scheiben in der Kabine sind in Wirklichkeit sieben hochauflösende Computerbildschirme. Rother befindet sich auch nicht draußen auf dem Gelände von logport II. Er sitzt stattdessen im duisport-Ausbildungszentrum. Dort bedient er einen Kransimulator. „Hier schulen wir die Mitarbeiter für die Aufgaben im echten Terminal“, sagt der Duisburger. Rother arbeitet als Platzmeister und gleichzeitig als Ausbilder für duisport.

Mit dem Kransimulator kann die Arbeit bereits im Vorfeld trainiert werden.

Henriette Oesterwind steht im Nachbarraum. Über einen Monitor schaut sie ihrem Kollegen Rother bei der virtuellen Arbeit zu. Oesterwind leitet die Containerterminal-Aktivitäten bei der Tochtergesellschaft „duisport facility logistics GmbH“. In dieser Rolle war sie an der Entwicklung des Kransimulators maßgeblich beteiligt. „Wir haben uns mehrere Modelle angesehen“, sagt Oesterwind. „Das Problem war, dass die meisten für Seehäfen konzipiert wurden.“ Andere sahen überhaupt nicht aus wie eine Kabine.

Zudem brauchten die Logistiker in Duisburg einen Simulator, der genau auf die Arbeit im Binnenhafen zugeschnitten war. Die Kranführer sollen das Umschlagen vom Lkw auf die Bahn und das Schiff trainieren – mit Containern unterschiedlicher Größen. Diese Lastwagen-Auflieger müssen im Huckepack-Verfahren verladen werden. Dafür brauchen die Kranführer eine Art Greifzange. „Piggy-Arms“ heißt die Konstruktion im Fachjargon. Die Firma Global Sim konnte diese Arbeit simulieren. Also entschieden sich Oesterwind und ihr Team für den Anbieter aus den USA. Der 500.000 Euro teure Simulator kann jeden beliebigen echten Terminal detailgetreu simulieren.

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